Fachbereich Sport - Sporthelferausbildung
Ausbildung von Schülerinnen und Schülern zu Sporthelferinnen und Sporthelfern am Gymnasium Borbeck
Allgemeine Informationen:
- Die Ausbildung zum Sporthelfer entspricht dem Gruppenhelfer I vom Landessportbund. Schülerinnen und Schüler, die 18 Jahre alt werden, müssen sie nur noch die Gruppenhelferkurse II und III absolvieren und sind damit dann Übungsleiter.
- Ziel der Ausbildung ist es, Schülerinnen und Schüler zu befähigen sportliche Veranstaltungen zu planen und leiten, darunter fallen zum Beispiel Arbeitsgemeinschaften und Projektveranstaltungen.
- Wenn Schülerinnen und Schüler eine Veranstaltung durchführen muss eine Lehrkraft in dieser Zeit für die Schülerinnen und Schüler schnell erreichbar sein.
- Schülerinnen und Schüler werden zu Beginn zu zweit eine Veranstaltung übernehmen, damit sie es etwas einfacher bei der Leitung der Gruppe haben.
Struktur der Ausbildung:
Erstes Jahr
- Im ersten Jahr wird die Ausbildung der Schülerinnen und Schüler stattfinden. Die Schülerinnen und Schüler dürfen während dieser Zeit noch keine Aktivitäten in Eigenverantwortung übernehmen.
- Leistungsnachweise erbringen die Schüler durch schriftliche Arbeiten (z.B. zu den Rechtsgrundlagen bei der Leitung von Gruppen oder „Erster Hilfe“) und schriftlichen Konzeptionen von selbst durchzuführenden "Sporteinheiten".
Zweites Jahr
- Im zweiten Jahr ist/wird die Ausbildung der Schülerinnen und Schüler abgeschlossen und im Anschluss daran werden mit der Gruppe (oder Kleingruppen) verschiedene Projekte erarbeitet und durchgeführt (z.B. Leichtathletischer Tag für die Klassen 5 und 6, Schulsportfest, Bundesjugendspiele, Sponsorenlauf, usw.).
- Schülerinnen und Schüler mit abgeschlossener Ausbildung können in diesem Schuljahr Arbeitsgemeinschaften leiten. Bei der Planung einzelner Stunden können sie dann auf die Hilfe der Lehrkraft zurückgreifen.
- Leistungsnachweise erbringen die Schülerinnen und Schüler insbesondere über das Vorlegen von schriftlichen Konzepten und die Durchführung von Veranstaltungen. Natürlich sind auch weiterhin schriftliche Arbeiten zu verschiedenen Themengebieten denkbar. Dies liegt vor allem an der Schwerpunktsetzung im zweiten Jahr, die mit den Schülerinnen und Schülern zusammen erfolgt (Ein großes Projekt der ganzen Gruppe oder viele kleinere Projekte von Kleingruppen).
Vorteile:
- Schülerinnen und Schüler werden an ehrenamtliche Tätigkeiten und lebenslanges Sporttreiben herangeführt (Sporthelfer ist eine formale Qualifikation im LSB)
- Schülerinnen und Schüler übernehmen für Andere Verantwortung und lernen Gruppen zu leiten. Dies ist ein großer Schritt in der Persönlichkeitsentwicklung (Entwicklung von Teamfähigkeit, Durchsetzungsvermögen, Einfühlungsvermögen, Begeisterung für eine Tätigkeit).
- Schülerinnen und Schüler können nachweisen, dass sie eigenverantwortlich Gruppen geleitet haben (wichtig für Bewerbungszeugnisse).
- Schülerinnen und Schüler werden in das Schulleben integriert und bekommen die Möglichkeit das Schulleben mit zu gestalten.
- Schülerinnen und Schüler können ihr in Vereinen erworbenes "Spezialwissen" an andere Schüler weitergeben und diese vielleicht für ihren Sport begeistern.
Wichtig:
- Schwerpunkt der Ausbildung zu Sporthelfern ist nicht das Sport treiben, sondern theoretische Hintergründe und die Organisation von Sportgelegenheiten.
- Schülerinnen und Schüler sollten Verantwortungsbereitschaft und die Bereitschaft sich außerhalb der festen Unterrichtszeit zu engagieren mitbringen.