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Allgemeines Ziel
unseres Projektes:
Wir
haben uns das gemeinsame Ziel gesetzt, bei den teilnehmenden Schülerinnen und
Schülern, allen im Bereich der Pädagogik tätigen, mit der Erziehung im
allgemeinen betrauten Lehrerinnen und Lehrern, Institutionen und lokalen
Vereinen, die Erkenntnis und das grundsätzliche Bewusstsein zu schaffen, dass
die Welt, wie wir sie heute sehen und erleben, das Ergebnis ist von Aktivitäten und Entscheidungen von
Menschen in der Vergangenheit.
Wir
wollen gemeinsam lernen in einer demokratischen Welt.:
die
einzigen Werkzeuge zur (Mit)Gestaltung der Zukunft bilden unsere Rechte und Pflichten als Staatsbürger, die aktive
Partizipation des Individuums an sozialen Prozessen.
Die
Grundlage unseres Projektes bildet die aktive Wahrnehmung unserer Rechte und
Pflichten als mündige Staatsbürger.
Im
Verlauf unserer gemeinsamen, internationalen Arbeit hoffen wir zunehmend, auch
unsere Schülerinnen und Schüler dazu motivieren zu können, indem sie (wir) die
Entwicklungen in unseren Ländern in den letzten 50 Jahren betrachten, die heutige
Situation und des Status Quo analysieren und ihre (unsere) Hoffnungen und
Prognosen für die Zukunft formulieren.
Als
Resultat der geographischen und kulturellen Zusammensetzung der am Projekt
teilnehmenden Länder sollen die folgenden Bereiche dabei im Mittelpunkt stehen:
Ø Architektur
Ø Natur
Ø Wirtschaft
Ø Gesellschaft
Ø Religion.
Aufgrund der Entscheidung der
respektiven nationalen Behörden wurden die Partnerschulen in Irland und der
Türkei nicht zu dem Schulprojekt zugelassen.
Die Projektarbeit der ersten beiden Jahre (2005-2007) konzentrierte
sich, nach dem sich miteinander bekannt machen, auf die Herausarbeitung der
jeweiligen nationalen und kulturellen Gegebenheiten und Eigenarten.
Umfragen an den jeweiligen Schulen, bzw. in den jeweiligen
Städten, förderten Stereotypen und Vorurteile zutage, die die präsentierenden
Schülerinnen und Schüler zeitweise als pauschal empfanden, zur Überraschung aller aber von den
jeweiligen nationalen Vertretern bestätigt wurden.
Die Gefahren solch einseitiger
Sichtweise und Möglichkeit ihres Abbaus, wurden im Vergleich analysiert.
Die daraus für die Migration resultierenden Probleme, der
Umfang, Unterschiede und die Prinzipien der jeweiligen nationalen
Einwanderungspolitik wurden gegenübergestellt und erörtert. Ziel aller Recherchen
war es dabei, die Entwicklung der letzten 50 Jahre nachzuzeichnen, um Prognosen
erstellen zu können.
Am Ende eines Workshops, in dessen Verlauf deutlich
wurde, dass die Probleme durchaus international vergleichbar sind, beschlossen
die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler einen Katalog von Regeln, die
befolgt werden müssen, damit Migration und Integration überhaupt gelingen
können.
Nach diesem analytischen
Vorgehen war der nächste Schritt, in den Partnerländern eine Fotoausstellung
zusammenzustellen, die deutlich macht, wie das Fremdartige uns in unserem
täglichen Leben in Bildern umgibt.
Im weiteren Verlauf folgte die
Ausweitung auf unsere globalisierte
Welt mit ihren veränderten Lebensformen, auch den damit
verbundenen Gefahren, die Bedeutung eines Zusammenschlusses von europäischen
Ländern zu einer Europäischen Union.
Die Schülerinnen und Schüler
versuchten nationale Rollenspiele zu verfassen, um Zukunftsperspektiven zu erarbeiten – die Projektion
von 50 Jahren in die Zukunft, eine logische, vielleicht auch übertriebene,
Weiterentwicklung der heutigen Situation.
Es folgte die Erkenntnis, dass
die Probleme generell überall die gleichen sind.
Also wurde im Rahmen der
Endveranstaltung in Maranello ein gemischtes
Rollenspiel aller Partnerländer versucht, in dem deutlich wird, dass
alle Völker dieser Welt ähnliche Probleme haben, man also voneinander lernen
und sich gegenseitig helfen kann.
Ein solches Schulprojekt hat für Schülerinnen und
Schüler, aber auch die betreuenden Lehrerinnen und Lehrer deutlich gemacht,
dass internationale Projekte in unserer heutigen Zeit, in einer globalisierten Welt
unabdingbar sind, im Hinblick auf einen authentisierten Englischunterricht aber
auch eine internationale Ausrichtung der Schülerinnen und Schüler, lernt man
doch viel über interkulturelle
Ähnlichkeiten aber auch Interferenzen
und Unterschiede.
Nach Abschluss dieses
Schulprojekts haben wir im Februar 2009, nach einem Vorbereitungstreffen mit
Repräsentanten unserer neuen Partnerschulen
in
Italien, Finnland und der Türkei, ein neues Schulprojekt beim PAD angemeldet, „Archaeology@roots2future“:
Koordinator: Jörg Stadler/Gymnasium Borbeck, Essen,
Deutschland
Partnerschulen:
Pasi Rantala/Nakkilan Lukio, Nakkila, Finnland
Patrizia Palummo/Istituto Magistrale Statale „V.Cuoco“, Italien
Asiye Kaynar/Corum Anadolu Ögretmem Lisesi, Corum,Türkei
und hoffen alle auf eine
positive Rückmeldung im August 2009.
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