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Unter dem Titel „Archaeology@roots2future“ werden die
teilnehmenden Schülerinnen und Schüler aus den 10.Klassen, Lehrerinnen und
Lehrer (A.Ganady-Hamann, A.Hasanov, Dr.A.Döring, P.Scheidt, J.Dohle), eventuell
auch noch außerschulische Partner die historische Vergangenheit der
Partnerländer betrachten und analysieren, Gemeinsamkeiten und Unterschiede
aufzeigen.
Den Ausgangspunkt für die Recherchen bilden dabei die
archäologischen Ausgrabungsfelder in der Nachbarschaft der jeweiligen Partnerschulen,
im Ruhrgebiet darüber hinaus auch „Industrie-Ausgrabungsfelder“, -denkmäler.
Im Rahmen der Besuche, der Workshops vor Ort, werden die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer ganz praktisch die Arbeitsweise der Archäologen,
ihre Werkzeuge und ihre Methoden der Auswertung kennen lernen. So erhalten sie
gleichzeitig Einblick in das Alltagsleben der Menschen, unserer Vorfahren vor
vielen Jahren. Die Schülerinnen und Schüler werden ihr kulturelles Bewusstsein
erweitern, sie werden lernen, Entwicklungen nachzuvollziehen, zu rekonstruieren
und entsprechend auch zu antizipieren. Sie werden Kenntnisse erwerben, die sie
befähigen sollen, in ihrem weiteren Leben, schulisch oder auch privat, später auch
beruflich ihre Rechte und Pflichten als Bürger dieser Welt, durch politisch
mündige Partizipation, verantwortungsvoll wahrzunehmen und ihr Umfeld entsprechend
mitzugestalten. Damit teilt das Comenius Projekt eine Gemeinsamkeit mit dem
allgemeinen Schulcurriculum.
Die Vorgehensweise der Archäologie ermöglicht einen
einzigartigen Einblick in das Leben der Menschen in der Vergangenheit.
Gleichzeitig erwerben die Schülerinnen und Schüler praktische Kenntnisse in
einem Bereich, der zwar nicht Teil des Schullehrplans ist, gleichzeitig aber
doch inhaltlich verbunden ist mit Unterrichtsfächern wie Geschichte, Erdkunde,
Politik, etc.
Die Schülerinnen und Schüler werden ihre erworbenen
Kenntnisse und Fähigkeiten, ihre praktische Erfahrung insgesamt, einbringen
können im Rahmen der Rekreation der Vergangenheit. In der Form verschiedener
fiktionaler Textsorten werden sie die verschiedenen Bilder der Vergangenheit
wiederaufleben zu lassen.
Dabei bedienen sie sich des Englischen, wie auch allgemein
während der gemeinsamen Arbeit, und lernen gleichzeitig die Bedeutung des
Englischen als internationale Verkehrssprache kennen. Trotzdem sollen im Rahmen
der jeweiligen Projekttreffen in kleinen Crash-Kursen erste sprachliche
Grundkenntnisse auch in der jeweiligen Landessprache erworben werden, die dann
in den jeweiligen Gastfamilien erprobt werden können.
In einem letzten Schritt werden die Schülerinnen und Schüler
die Entwicklungen in den verschiedenen Ländern gegenüberstellen,
Hypothesen Regelmäßigkeiten oder
Gegensätzlichkeiten bestätigen oder widerlegen. In diesem Zusammenhang sollen
auch aktuellen Entwicklungen, Umwelt, Umweltschutz (gerade vor dem Hintergrund,
dass das letzte Treffen in Finnland stattfinden soll) ein entsprechend großer
Raum eingeräumt werden.
Die Corporate Identity der Projektteilnehmer wird geschaffen
durch ein gemeinsames Logo, ausgedruckt auf T-Shirts, etc.
Die internationale Kommunikation zwischen den Partnern
bedient sich des Internets, speziell eingerichteter Foren, z.B. Moodle; übereinstimmend
soll die Kommunikation via Internet, die gemeinsame Arbeit via Internet, auch
die Erprobung neuer Unterrichtsmethoden und –materialien via Internet (video-teaching)
einen sehr breiten Bereich einnehmen.
Die Kommunikation der Ergebnisse und Produkte wird erfolgen durch
eine große Anzahl an Medien, z.B. die eine Website, ein virtuelles Museum, mobile
Ausstellungen und die lokale Presse, aber auch Zusammenstellung und Herausgabe von Broschüren, Flyern. Diese
Produkte werden auch aus Anlass der Feierlichkeiten der Stadt Essen im Jahre
2010- Essen Kulturhauptstadt Europas – im Rahmen eines Comenius Tages
präsentiert werden.
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